Freitag, 22. März 2013

Gedankensystem Teil 2 - Pro-Aktives Denken

Ich muss mich im Folgenden von Freuds Theorien lösen, was damit zusammhängt, dass ich mein Wissen erweitert habe und meine Interessen vertieft habe. Ein Schritt von reaktivem Verhalten zu Pro-Aktivem Verhalten. Was genau das bedeutet, möchte ich hier nicht weiter erläutern, also kommen wir zum Wesentlichen: 
Ich differenziere zwischen mehreren Paradigmen.
Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern, wie wir sind.
Deswegen muss man nicht bloß unterscheiden zwischen der menschlichen Sichtweise, sondern auch überlegen, wie die WIRKLICHE Sichtweise ist.
Nun gut, über die wirkliche Sichtweise kann man nur Vermutungen anstellen, daher konzentrieren wir uns auf die Sichtweisen der Menschen.
Hier unterscheide ich auf einem Gebiet zwischen (pro-)aktiven Menschen und reaktivien Menschen.
Stell jemandem die Frage: "Ist Liebe für dich ein Verb oder ein Gefühl?"
Die meisten Menschen werden verunsichert sein, was du mit dieser Frage bezwecken willst, bewegst du sie zu einer Antwort, wirst du meistens hören, dass es ein Gefühl ist - etwas, das man nicht beeinflussen kann. Das ist eine Ohnmachtserklärung.
Genau wie, wenn jemand sagt: "Ich MUSS jetzt zur Schule." (oder zur Arbeit oder sonst etwas), man schiebt die Verantwortung auf die Umstände. Dabei MUSS man nicht zur Schule, man WILL zur Schule, um den Konsequenzen aus dem Weg zu gehen, würde man nicht hingehen.
Das Leben ist bequem, wenn man alles auf äußere Umstände schiebt.

(pro)aktives Denken funktioniert aber ganz anders. Es ist der Schlüssel zum Erfolg.
Jeder kann im Rahmen der Umstände selbst entscheiden, ob er zur Arbeit geht, zur Schule, zu Hause bleibt oder Sonstiges. (auf das Beispiel bezogen)
Man wägt ab zwischen dem Willen und den Konsequenzen, beziehungsweise ergibt die Angst vor den Konsequenzen die Gefügigkeit.
Dennoch können wir uns für die Konsequenzen entscheiden.
Um zu dem "Liebe-Experiment" zurückzukommen...
Ein (pro)aktiver Mensch sieht Liebe mehr als ein Verb als als ein Gefühl.
Jemanden zu lieben bedeutet nicht, ein Gefühl zu empfinden, das unabhängig von einem Selbst ist. - Kein Gefühl ist unabhängig. Man kann selbst entscheiden, ob einen etwas verletzt, ob man etwas an sich heranlässt oder nicht.
- Das zu verarbeiten und so zu akzeptieren ist schwer, wenn man lange so gelebt hat.
Aber die Entscheidungen machen uns zu dem, was wir sind, nicht die Umstände.
Deswegen ist NIEMAND verantwortlich für uns außer wir selbst.
 
Liebe ist ein Verb, deswegen ist es eine freie Entscheidung, jemanden zu lieben oder dies zu lassen.

Kommentare :

  1. Rational-choice-Theorie?

    Mir wäre lieb, wenn du hier solche Behauptungen und Feststellungen schreibst, dass auch anhand bestimmter Fachliteratur belegen könntest. Oder zumindest mal kurzfassen, woher du dass Ganze nimmst und was dich da an Literatur inspiriert hat...

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    1. Zu mehr als 95% besteht mein Gedankensystem aus eigenen Ideen.

      Ich habe ein Buch: "Stephen Coveys" - "7 Wege zur Effektivität" angelesen - nur angelesen, nicht komplett gelesen und da für die früheren Kapitel ein paar Inspirationen gesammelt. Insbesondere für die Grundlagen des Pro-Aktiven Denkens.
      Ich habe noch eine ganze Liste mit Themen bereitliegen, die ich im Gedankensystem noch behandeln will.

      Generell lehne ich es ab, Gedanken von Anderen einfach zu übernehmen.
      Ich nehme Dinge zur Kenntnis, überdenke diese und mache meine eigenen Theorien dazu.

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