Freitag, 14. Dezember 2012

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Sich selbst zu analysieren ist das Schwierigste, was es gibt.
Obwohl man selbst die einzige Person ist, die das überhaupt kann.
Andere Menschen können dich nie komplett erfassen.
Sie können es höchstens behaupten oder dir den Eindruck geben, dass sie es könnten.
Aber nie wird jemand wirklich alles über dich wissen und dich richtig analysieren können, außer du selbst. Und das halte ich für nahezu unmöglich, weil die zu verarbeitende Informationsmenge theoretisch gesehen unendlich groß ist.

Zu Teil 9:

Hm, interessanter Ansatz. Für mich liegt Gleichgültigkeit aber eher zwischen den beiden Extremen Liebe und Hass. Es ist doch irgendwie die Balance zwischen "ich mag xy" und "ich mag xy nicht".
Gleichgültigkeit kann mMn auch nicht "stark" sein, wie du schreibst. Entweder ist mir etwas gleichgültig oder eben nicht. Besonders stark gleichgültig, wie soll das gehen? Du schreibst ja selbst: "Gleichgültigkeit bedeutet, dass man etwas kennt, sich dessen bewusst ist, es einen aber schlicht nicht berührt oder interessiert. Also, rein gar nicht." Davon kann es folglich keine Steigerung geben. Das ist wie das Wort "perfekt". Das ist bereits der Superlativ; es ist vollendet. Genau wie "egal", da macht eine Steigerung auch keinen Sinn.

Heikel finde ich, dass du hier praktisch eine Anleitung dazu gibst, wie man Gleichgültigkeit lernen kann, obwohl du weißt, dass sie leicht schiefgehen kann, also zur Belastung für Körper und Geist wird.
Davon abgesehen habe ich so meine Zweifel, ob diese Methode wirklich funktioniert; zumindest universell gültig erscheint sie mir nicht

Danke für dein Feedback, das war ein formeller Fehler mit der Steigerung.
Habe ich auch nun geändert.

Außerdem halte ich Liebe und Hass für Gefühle, die sich stark mit vielen anderen vermischen und unter anderem dadurch auch sehr verwandt sind und nah beieinander liegen.

Die "praktische Anleitung" habe ich erstellt, weil ich darum gebeten wurde.
Ich sage ja auch: "Natürlich gibt es Dinge, die uns gleichgültig sind, auch wenn wir das nicht zeigen.
Aber Ignoranz zeugt von Starrheit und Beschränktheit.
Sich selbst zu beschränken halte ich für einen großen Fehler."

Was stark darauf hindeuten sollte, dass ich das allgemein nicht für eine gute Idee halte.
Aber das muss jeder für sich wissen.

sehr guter Beitrag

Danke!




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