Montag, 18. Juni 2012

Schutzlos

Ich finde immer witzig, wie andere Menschen sich immer verstecken müssen
- hinter Masken und Mauern, weil sie Angst haben.
Angst davor, dass ihr wahres Ich gesehen wird.

Ich bewege mich frei.
Ohne Maske, ohne Mauer. Schutzlos.
Dennoch scheine ich unantastbar.
Weil ich einfach einen Sch*** darauf gebe, was andere sagen oder denken.
Weil ich mir immer meine eigene Meinung bilde.
Weil ich kein Teil der beschissenen Gesellschaft sein will.
Aber auch, weil ich bin, wie ein Labyrinth ohne Ausgang.
Ein Puzzle mit Millionen nahezu identischen Teilchen.
Meine Würde und meine Moral sind  unerschütterlich.
Ich habe nichts zu verlieren.

Ich muss keine Angst haben.
Wovor auch?
Denn mir kann niemand irgendetwas nehmen, außer ich selbst.

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen